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Wort der Woche

Vielleicht haben Sie schon mal folgende Aussagen gehört oder sogar selbst laut gesagt: „Ich kann nicht mehr!“ oder „Ich will nicht mehr!“ Diese Aussagen drücken schwierige Lebensumstände eines Menschen aus, wenn es ihm die Kraft, die Hoffnung und der Mut ausgeht. Das kennen wir alle besonders dann, wenn wir tagsüber keine Ruhe finden.

Tagsüber werden wir scheinbar aufgefressen, von all unseren Aktivitäten und wichtigen Aufgaben. Und je wichtiger die Dinge sind, die jemand zu tun hat, desto weniger Ruhe kann er sich leisten. Kann man sich denn ruhig hinsetzen, wenn einem die Arbeit über den Kopf wächst? Wenn ein geliebter Mensch schwer krank oder tot ist? „Ich kann nicht mehr!“, damit gibt man die Hoffnung auf. Und wie ist es mit mir? Wer und was hilft mir?

Das Markusevangelium dieses Sonntags weist uns darauf hin, dass irgendwas Kraft, Mut und Hoffnung gibt – sich nochmals auf den Weg zu machen, um Hilfe zu suchen und zu finden. „Bittet, dann wird euch gegeben, sucht, dann werdet ihr finden, klopft an, dann wird euch geöffnet. Denn wer bittet, der empfängt, wer sucht, der findet und wer klopft, dem wird geöffnet“ (Matt 7,7-8). „Meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen, geh in Frieden!“, „Sei ohne Furcht, glaub nur“, „Steh auf“, so sagt Jesus zur Frau und zur Tochter des Synagogenvorstehers. Sie haben die richtige Entscheidung getroffen – das unerschütterliche Vertrauen auf Jesus. Ein solcher Glaube lässt Hoffnung und Zuversicht wachsen, die dem Menschen Geborgenheit schenken in der Liebe des unbegreiflichen Gottes.

Auch holt Jesus meine und Ihre Hoffnung zurück. Er wandelt unsere Verzweiflung in pure Lebensfreude. Er ist auch für Sie, für uns die Hoffnung im heutigen Leben und natürlich erst recht für die Zukunft. Also nur Mut, Entscheidungen in diesem Leben anzugehen. Die Zukunft gilt es zu gestalten. Und wenn wir hinfallen, dann ist Jesus für uns da: „Talita kum“ – „Steh auf“. Winston Churchill bringt es einmal sehr schön auf den Punkt. Er sagt: „Erfolg haben heißt: einmal mehr aufstehen, als man hingefallen ist.“ Also nur Mut zur Entscheidung – das unerschütterliche Vertrauen auf Jesus!

Ich wünsche Ihnen allen in den vor uns liegenden Wochen eine erholsame und stressfreie und eine im Geiste Jesu Christi menschenwürdige Urlaubszeit. Geht doch an einen einsamen Ort, und ruht ein wenig aus – es ist heilsam!

Pfarrvikar Pater Charles Odwar Lekamoi, AJ

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