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Netzwerk der Hilfe

Der Runde Tisch zieht Bilanz

„Dieser Termin steht nicht zur Disposition“

Auf seiner letzten Sitzung zogen die Akteure des Runden Tisches eine positive Bilanz ihrer Zusammenarbeit und waren sich einig, auch in Zukunft als Runder Tisch die Flüchtlingshilfe in Bad Godesberg gemeinsam gestalten zu wollen.

„Den Runden Tisch gibt es jetzt seit über drei Jahren, und aus den Rückmeldungen der Akteure konnte man hören: wenn es ihn nicht gäbe, müsste man ihn erfinden“, freute sich Dr. Wolfgang Picken, Gründer und Moderator des Runden Tisches, über das Feedback. „Gerade mit Blick auf die – vermutlich immer schärfer werdenden – politischen Auseinandersetzungen der Zukunft ist es von großer Bedeutung, dass wir in Godesberg ein starkes und eingespieltes Netzwerk aller Akteure der Flüchtlingshilfe haben. Das konnte man zuletzt beim Bürgerempfang in den Kammerspielen sehen, der ein großes Fest der Geflüchteten und Ehrenamtlichen war.“ Über 300 Besucher konnten dort hautnah erleben, wie bunt, lebendig und freundlich die Begegnung zwischen Alt- und Neu-Godesbergern sein kann. „Da ist schon viel Beheimatung entstanden, das war ganz deutlich zu sehen“, resümiert der Pfarrer von Bad Godesberg.

Auf der Sitzung des Runden Tisches wurde deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit am Runden Tisch für die Akteure ist. So sagte beispielsweise Angelika Weiß von der AWO Bad Godesberg: „Ich merke immer, wenn die nächste Sitzung ansteht: Dieser Termin steht nicht zur Disposition.“ Die Netzwerkarbeit des Runden Tisches sei für sie unheimlich wichtig: „Für mich haben sich hier schon viele kleine und große Kooperationen ergeben, die ohne den Runden Tisch sicher nicht zu Stande gekommen wären.“

Am Runden Tisch schätzen die Akteure vor allem den Austausch von Informationen und die Möglichkeit zur Netzwerkarbeit. Es ergebe sich am Runden Tisch ein „Gesamtbild des Engagement bei dieser zutiefst wichtigen humanitären Herausforderung“, fasste es Christoph Nicolai von der Flüchtlingshilfe Syrien e.V. zusammen. Katja Brender vom Stadtsportbund ergänzt: „Als jemand, der eigentlich stadtweit arbeitet, schätze ich den Runden Tisch sehr. Aus manchen anderen Stadtteilen bekomme ich kaum Informationen. Durch den Runden Tisch bin ich in Godesberg immer auf dem neuesten Stand.“

Hervorgehoben wurde von allen Akteuren außerdem die enge und konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt Bonn. Und auch umgekehrt ist die Wertschätzung groß. So sagte die Integrationsbeauftragte der Stadt Bonn, Coletta Manemann: „Das Gute am Runden Tisch ist, dass er das weite Feld der Flüchtlingshilfe kompakt und übersichtlich macht, weil man sich kennt und Bescheid weiß. Das tut der Arbeit in Bad Godesberg unglaublich gut.“ Die Arbeit des Runden Tischs sei aus ihrer Sicht daher „sehr kostbar und sehr wichtig“.

Für die Zukunft soll die themenspezifische Zusammenarbeit in den Arbeitskreisen gestärkt werden: „Die trägerübergreifende Zusammenarbeit in Querschnittsprojekten wird sicherlich wichtiger werden“, schätzt Benjamin Kalkum, Koordinator des Runden Tischs. „Ein Beispiel dafür ist das Wochenende für politisch interessierte Geflüchtete, das wir in unserem Arbeitskreis vorbereitet haben und nun gemeinsam mit der Stabsstelle Integration und dem Verein für politisches Handeln durchführen. Ein anderes Beispiel ist ein Pilotprojekt für die Zusammenarbeit von Ehrenamtlicher Flüchtlingshilfe und Professionellen Sprachkursträgern, das gerade anläuft. Und wir haben noch eine Menge weiterer Ideen!“

Für die weitere Fortführung seiner Arbeit bittet der Runde Tisch um Spenden:
Spendenkonto: Flüchtlingshilfe (KGV), Sparkasse Köln/Bonn,
IBAN: DE52 3705 0198 1901 0771 62, BIC: COLSDE33XXX

Für Rückfragen steht Ihnen gerne zur Verfügung:
Benjamin Kalkum, Koordinator
Telefon: 0228 538813-20
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Kontakt:

Sie haben Fragen zum Thema Ehrenamt in der Kath. Flüchtlingshilfe Bad Godesberg? Byloss Youkhanna hilft Ihnen gerne weiter.

Byloss Youkhanna

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